Die
Designer von Dedon, Nick Thomkins, Richard Frinier und Frank Lighart, sind
genial. Ihre Gestaltungskunst tritt in Kollektionen auf, die international
als das Nonplusultra der Outdoor-Kultur gelten. Sie schaffen Möbel - aus
einem Kunst-Stoff übrigens, der Hularo-Faser, sie wird im
Extrusionsverfahren hergestellt, ist aus Polyethylen, also pur aus Rohöl
hergestellt, giftfrei und nimmt phantastische Farb-Changierungen auf -‚
Möbel also, auf die man sich nicht nur schlicht setzt oder legt. Diese
drei Männer kreieren Wohnlandschaften, die inspirieren: zur Kommunikation,
zum Relaxen, zum Lieben, zum Lebensgenuss, und - die auch dazu
inspirieren, sie zu beschreiben.
Wer so schöne Dinge ins Leben ruft oder den Rahmen dafür baut, dass sie
zur
Welt kommen können, wie der junge charismatische Dedon-Chef Bobby Dekeyser,
der ist - ganz klar - erfüllt von seinen Produkten. Es klingt noch gut
nach, mit welcher Verve er bei unserem letzten Interview von seinen
Geschöpfen sprach, über das Himmelbett aus der Serie Daydream etwa: "Das
ist was zum Träumen, zum Kuscheln. Dieses alte, so genannte spanische
Geflecht wird gleichzeitig von vier Leuten geflochten. Das kriegen Sie
sonst nur maschinell. Bei uns ist das alles Handarbeit. Maschinen haben
wir nur, um die Aluminiumrohre für den Rahmen zu biegen und für die
Pulverbeschichtung. Das kleine Bett dauert 10 bis 12 Tage, das große 20.
Natürlich sehen die Teile scheinbar alle gleich aus, aber weil jeder
Flechter seine eigene Handschrift hat, ist jedes Möbel von uns auch ein
Unikat." [...] |