Womit
hatte die Liebe begonnen? Mit dem herrschaftlichen Haus oder dem
verwunschenen Park? Die erfolgreichen Inneneinrichter Anne und
Rolf Fischer sind sich heute gar nicht mehr so sicher, was ihre
Leidenschaft für die historische Fabrikantenvilla im
westfälischen Beckum entfachte. Mit viel Gefühl für die
vorhandene Botanik schufen Sie eine elegante Parkschönheit, die
in Westfalen ihres gleichen sucht.
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"Im Frühling ist die Zufahrtsallee einfach ein Traum! Hunderte gelber Osterglocken tauchen den Waldboden unter den jahrzehntealten Kastanien in sattes Gelb - darüber ein zart grüner Blätterhimmel, durch den die Sonne ihre Schattenspiele zaubert."
Während Anne Fischer mit großer Begeisterung von ihrem Park erzählt, beginnen ihre Augen zu leuchten. Ihren Worten lauschend, schiebt sich mir sofort eine der eindrucksvollsten Szene aus dem Filmklassiker "Doktor Schiwago" vor mein inneres Auge: Untermalt von der weltberühmten Titelmusik eilt Omar Sharif über eine riesige Narzissenwiese, um nach einem klirrenden Winter seine Liebste wieder in die Arme zu nehmen. Es soll nicht die letzte Filmszene sein, die mir während meines Besuchs bei dem erfolgreichen Inneneinrichterehepaar Anne und Rolf Fischer in den Sinn kommt. Szenen, die in den Landschaften und Gärten Südfrankreichs, Russlands und vor allem in England ihre Schauplätze fanden - doch in Westfalen?
Eine Parkanlage wie die der Villa Friedrichshorst erwartet man nicht gerade im westfälischen Beckum. Denn was mit der Zufahrtsallee, an der die alten Kastanien Spalier stehen, um die Besucher des Hauses willkommen zu heißen, so viel versprechend beginnt, entpuppt sich als weitläufige Parkschönheit, die in Westfalen ihresgleichen suchen muss. Ich bin nicht die Erste, die sich von der 7000-qm-Parkanlage mit ihren imposanten Rubinien und dem großen Teich überaus beeindruckt zeigt. Alles scheint natürlich gewachsen zu sein und schon seit Jahrzehnten an Ort und Stelle zu stehen.
Doch als das Ehepaar Fischer die über einhundert Jahre alte Villa im Jahre 1996 erwarb, stand es um den Garten nicht besser als um das Haus. Erst unzählige Stunden mühevoller Arbeit und großes Durchhaltevermögen haben das Anwesen zu dem gemacht, was es heute ist. Der stark verwilderte "Urwald" stellte große Herausforderungen an die Kunst der Gärtner.
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Ein vollständiges Portrait über
die westfälische
Parkschönheit finden Sie in der
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