Wer
Mathias C. Schneider in seiner Hamburger Gründerzeitvilla
besucht, wird Schwarz sehen. Oder vielleicht Blau, Pink oder Grün.
Denn dreimal im Jahr wechselt der Inneneinrichter sein
komplettes lnterieur, inklusive der Farbgestaltung der Wände.
Nichts bleibt, wie es war. Ein Alptraum für die meisten, für
Schneider Teil seiner extravaganten Geschäftsidee.
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Von
außen unterscheidet sich die elegante weiße Villa in keiner
Weise von den anderen noblen Heimstätten im vornehmen
Hamburg-Rotherbaum. Und auch die Innenräume mit den reich
verzierten Stuckdecken, dem klassischen Parkettboden, den überdimensionalen
Fenstern und den großzügigen Grundrissen entsprechen ganz den
Erwartungen. Dazu ein Interieur, das extraordinärer und
durchgestylter nicht sein könnte. Alles in Schwarz- und
Graunuancen, Ton in Ton, inszeniert mit einigen wenigen
Akzentfarben sowie Gold- und Silbertönen.
Gewagt - und gelungen. Der Wohnungs inhaber hat Geschmack. Muss
er auch, denn Mathias C. Schneider ist Inneneinrichter. Das ist
ja für Hamburg nichts Besonderes, Einrichter gibt es
viele.
Was den gebürtigen Kieler jedoch von Berufskollegen
differenziert, ist sein ausgefallenes Konzept. Schneider nutzt
die eigenen vier Wände als permanenten Showroom, in dem er
lebt, wohnt, arbeitet, Freunde empfängt, Parties veranstaltet
und der interessierten Kunden offen steht zur Besichtigung.
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Weitere
interessante Home-Stories und ein vollständiges Portrait über das
bewohnte „Einrichtungshaus“
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