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Körperpflege als höchst sinnlichen Genuss zu erleben, fällt in mancher modernen „Nasszelle“ nicht leicht. Zu funktionell, zu steril umfängt die Atmosphäre dort. Ganz anders war es in den herrschaftlichen Bädern der vergangener Epochen. Kunstvoll im Detail und sinnenfroh in der Ausstrahlung erfüllten diese noch wahrhaftigen Bade-Zimmer mehr als ihren eigentlichen Zweck. Grund genug für den Hamburger Hotelier und Kaufmann Fritz Lag, diese antiken Liebhaberstücke seit 20 Jahren zu sammeln, zu restaurieren und an Menschen mit ästhetischem Anspruch zu verkaufen. |
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Mit edlem
Mahagoni |
Ein
erlesenes Stück |
Ein echtes
Schmuckstück: |
Von repräsentativen Prestigeobjekten sind Badezimmermöbel seit Mitte des 20. Jahrhunderts immer mehr zu reinen Nutzgegenständen degradiert worden. Doch der verstärkten Wertschätzung der eigenen vier Wände ist es zu verdanken, dass die Ästhetik alter handwerklicher Traditionen in die Badezimmer zurückgekehrt ist. Dass das Wohnbad derzeit eine Renaissance erlebt ist nicht zuletzt Herstellerfirmen wie Bianchini & Capponi zu verdanken oder Einzelhändlern wie Traditional Bathroom und Nostalgische Bäder. |
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