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Wer das Hofgut zum ersten Mal betritt, wird überrascht sein von dessen Größe. Es scheint so, als sei das Gut ein kleines Dorf - ein autarkes noch dazu. Denn mit eigener elektrischer Versorgung, eigenem Brunnen sowie eigener Kanalisation herrscht hier eine angenehme Unabhängigkeit.
Als Brigitte von Boch-Galhau damit begann, den Hof neu zu beleben, wandelte sie zuerst die Kuhställe in Boxen für Pensionspferde um, was sich als kluge Entscheidung erwies.
Anschließend wurde das langgestreckte alte Gutshaus mit der schlichten Fassade 1994 stilvoll renoviert, und bald konnten die ersten Hotelgäste in die schmucken, im englischen
Landhausstil komfortabel eingerichteten Zimmer einziehen.
Auch die Jagdschule hat hier ihren Platz gefunden, aber dazu etwas später.
Das Thema Jagd nimmt übrigens einen wesentlichen Platz bei der Wahl und Zusammenstellung der Interieurs ein. So begegnen dem Gast nicht nur im
ehemaligen Gutshaus immer wieder schmückende Trophäen und Geweihe an den Wänden.
Gerade bei den dekorativen Accessoires greift die Hausherrin diese Thematik gerne auf, mal in Form eines originellen Hirsch-Kerzenhalter-Objektes, mal als antikes Wandgemälde mit Szenen der Jagd, und sogar die schmiedeeisernen Vorhangstangen über den Fenstern zieren tierische Aufsätze wie Reh, Wildschwein oder Jagdhund.
Ein idyllischer Bauerngarten mit mächtigen, schattenspendenden Bäumen schließt sich an das Gutshaus an. Rosen ranken an Spalieren ihre Blütenpracht der Sonne entgegen, eine zierliche Laube und andere gemütliche Plätzchen laden zum Müßiggang ein.
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Das Gutshaus wurde von den Gästen bereits von Anfang an so gut aufgenommen, daß die schrittweise Erweiterung des Hotels erforderlich wurde. Zwei
nebeneinanderliegende von Adolphe de Galhau 1824 aus massivem Sandstein erbaute Gebäude wurden durch hohe Glasfronten miteinander verbunden und bilden nun das Haupthaus.
Das sichtbare Mauerwerk gibt der heutigen
Hotelrezeption und eleganten Lobby mit dem wuchtigen antiken Kamin einen besonders prägnanten Charakter. Ebenso die Galerieebene im ersten Stock, die eine kleine Bibliothek aufweist, kuschelige Sitzgelegenheiten englischen Stils sowie wertvolle Jagdtrophähen des Hausherrn, Wendelin von Boch-Galhau.
Rechts und links schließen sich zwei weitere von seiner Frau Brigitte sehr individuell gestaltete Zimmertrakte an, deren persönliche Ausgestaltung
bis ins kleinste Detail durchdacht wurde.
So hat Brigitte von Boch-Galhau in ihrem eigenen Hotel
all die Dinge optimiert, die sie selbst bei ihren zahlreichen Hotelaufenthalten in aller Welt immer schon störten.
Beispielsweise verfügen ihre geschmackvollen Bäder alle über ausreichend Stauraum für die vielen Kleinigkeiten, die Frau so zum täglichen Schönsein braucht, und selbst die Flure sind breiter, interessanter und ideenreicher konzipiert als anderswo.
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Effizientes Arbeiten bei viel natürlichem Licht und einem mal so ganz anderen Interieur garantieren die insgesamt 5 variablen, mit modernster Kommunikationstechnik ausgestatteten Tagungs- und Seminarräume, die sich im Erdgeschoß des Hauptgebäudes befinden. Die besondere Qualität des Hauses, in Verbindung mit dem einzigartigen Umfeld und Freizeitangebot des Linslerhofs, nutzen renommierte Unternehmen ans ganz Deutschland, aus Frankreich und Luxemburg für ihre
Veranstaltungen.
Zeit und Raum, um nach einem kommunikativen Tag Geist und Körper wieder neu zu beleben, findet man im nagelneuen Wellness- und Beautybereich unter dem Dach, den die charmante Nicola Leuffen fachkundig leitet.
Hell und lichtdurchflutet durch Oberlichter, unter dem Balkenwerk des Dachstuhls,
erlebt man die ganze Palette regenerierenden
Wohlgefühls.
Man erholt sich bei kosmetischen Behandlungen, Shiatsu-Massagen, Bädern mit ätherischen Ölen, Maniküre, Pediküre, läßt sich ein besonderes Make-up auflegen oder entspannt in Sauna, Dampfbad und Erlebnisdusche nach Belieben. Die
Wellness im Linslerhof benutzt ganz nach dem Konzept des Hauses natürliche Kosmetik-Produkte von Sisley Paris, deren Einzigartigkeit auf der Verwendung von naturbelassenen
Pflanzenextrakten und essentiellen Ölen beruht.
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